Die Wirbel­säule – ein tragen­des Konstrukt, das ab und an zu Motzen beginnt

2019-03-05T14:20:03+00:0005.03.2018|Akademie, Schlafen|

Rücken­schmer­zen gelten als Volks­krank­heit Nr 1.

Häufig, wenn wir zum Arzt gehen, steht da dieses Skelett oder auch einfach nur ein Modell einer Wirbel­säule. Gerne möchte man daran ein biss­chen ziehen und drehen, die Sache etwas näher mit eige­nen Augen betrach­ten und erfor­schen… aber meist kommt genau in diesem Moment der Arzt herein und schnell werden die Finger wieder einge­zo­gen. Ertappt!

Haben wir doch früher schon von unse­rer Mutter gehört, dass wir nicht alles anzu­lan­gen haben!

Dabei ist unsere Wirbel­säule ein hoch­in­ter­es­san­tes Konstrukt, dem wir selten die nötige Aufmerk­sam­keit schen­ken, bis zu dem Tag an dem ein hefti­ger Schmerz durch unse­ren Rücken fährt.

Lernen durch Schmerz! Leider äußerst wirk­sam.

Erin­nern Sie sich noch an den Bioun­ter­richt? Da lernte man, dass die Wirbel­säule einer Doppel-S-Form entspricht und weiter? Meis­tens verges­sen.

Unser Kopf, meist recht schwer nach einem langen Arbeits­tag, wird von 7 flexi­blen, aber nur wenig stabi­len Hals­wir­beln gestützt. Das erfor­dert natür­lich eine gute Unter­stüt­zung der Musku­la­tur in diesem Bereich.

Darun­ter befin­det sich die Brust­wir­bel­säule mit 12 größe­ren Wirbeln, die stabi­ler sind und zusam­men mit den Rippen die lebens­wich­ti­gen Organe Herz und Lunge schüt­zen.

Und hier unsere Problem­zone, die fünf Lenden­wir­bel. Es zwickt und zwack auf häufigs­ten hier. Hier sind wir zwar äußerst beweg­lich, aber tragen auch die größ­ten Lasten. Alles um diesen Bereich herum, wie Muskeln, Sehnen und Bänder werden am stärks­ten bean­sprucht.

Ihnen anschlie­ßend befin­den sich Kreuz- und Steiß­bein. Diese Zone einmal geprellt und man erin­nert sich rege an diese Schmer­zen. Die gesamte Wirbel­säule trägt einen wert­vol­len Inhalt, nämlich Rücken­mark und leitende Nerven, die in unse­rem Körper dann weiter­ver­lau­fen.

Stöße, Sprünge, Lasten, Stürze, das alles muss sie aushal­ten. Selbst­ver­ständ­lich?

Nun ja, wir können ihr auch viel Gutes tun

Was tun Sie, wenn Sie durs­tig sind? Rich­tig, Sie nehmen Flüs­sig­keit zu sich. Das Glei­che können Sie für Ihre Wirbel­säule tun.

Zwischen jeweils zwei Wirbeln liegen unsere Band­schei­ben und die sollen bitte lange und vor allem gesund erhal­ten blei­ben. In den Band­schei­ben befin­det sich ein Gallert­kern, der von einem stabi­le­ren Faser­ring umge­ben wird. Durch­bricht die Gallert­flüs­sig­keit den Ring, engt die Masse den Spinal­nerv ein.

Und hier haben Sie ihn, Ihren Band­schei­ben­vor­fall.

Daher ist es enorm wich­tig, dass Sie ihre Wirbel­säule unter­stüt­zen.
Durch rich­ti­ges Heben, Rücken­trai­ning, Dehn­übun­gen….
Und die Möglich­keit in der Nacht rich­tig rege­ne­rie­ren zu können!!!

Natür­lich wird der Alte­rungs­pro­zess in Ihrer Wirbel­säule nicht aufge­hal­ten. Im Alter sinkt der Wasser­ge­halt in den Band­schei­ben auto­ma­tisch, es bilden sich klei­nere Risse und sie verliert an Elas­ti­zi­tät.

Sie können aber durch­aus dafür sorgen, dass Ihre Wirbel­säule sich im Schlaf aktiv mit Flüs­sig­keit und Nähr­stof­fen auffül­len kann.
Dies kann sie aller­dings nur, wenn sie opti­mal gestützt oder auch an den nöti­gen Stel­len entlas­tet wird.

In unse­rer Schlaf­be­ra­tung arbei­ten wir daher mit unse­rem Wirbel­säu­len­scan­ner und können damit genau nach­prü­fen, ob Ihre Wirbel­säule im Liegen, ihrer Form im Stehen entspricht. Danach stel­len wir Ihnen das System genau auf Ihre Bedürf­nisse ein und suchen auch das für Sie passende Kissen aus.

Dies alles bele­gen wir Ihnen gerne mit unse­rem neuen Wirbel­säu­len­scan­ner.