Ausbil­dung im Hand­werk

2019-02-21T13:31:24+00:0022.01.2019|News|

Ich möchte mich im folgen­den Arti­kel einmal zur aktu­el­len Situa­tion zum Thema Ausbil­dung im Hand­werk in unse­rer Gesell­schaft und zur Gestal­tung eines Lebens aus Sicht eines Hand­werks­meis­ters und Unter­neh­mers äußern. Ich möchte jungen Menschen Mut machen einen Weg zu finden, der sie in einem ganzen Arbeits­le­ben erfüllt.

Zu meiner Person

Ich bin heute 37 Jahre alt, Verhei­ra­tet und Fami­li­en­va­ter.

Ich habe die Schule nach der 10. Klasse mit einem Abschluss der mitt­le­ren Reife verlas­sen. Nach der schule habe ich eine Ausbil­dung zum Tisch­ler absol­viert. Diese war etwas holp­rig, da nach etwa einem halben Jahr mein Ausbil­dungs­be­trieb aufgrund einer Insol­venz geschlos­sen wurde. Jedoch fand ich inner­halb weni­ger Tage eine neue Ausbil­dungs­stätte.

Nach meiner Lehre und weni­gen Mona­ten als Geselle wurde ich zum Wehr­dienst einge­zo­gen. Ich meldete mich für 10 Monate bei die Marine. Für mich war diese Zeit ein Aben­teuer Urlaub, den ich nie missen möchte und den ich jedem Empfeh­len kann.

Gleich nach dieser Zeit und eini­gen Mona­ten als Geselle in meinem Lehr­be­trieb ging es auf die Meis­ter­schule. Inner­halb eines Jahres war ich der jüngste Schrei­ner­meis­ter im Saar­land. Ein Riesen Erfolg für mich mit 22 Jahren meinen Meis­ter­brief in Händen zu halten. Mit dem nicht genug. Es folgt eine drei­mo­na­tige Ausbil­dung zum Betriebs­wirt bei der Hand­werks­kam­mer und schließ­lich stand danach die Grün­dung meiner Schrei­ne­rei auf meinem Plan. Ich habe meine Firma mit 23 gegrün­det und bin nun im 14. Jahr selbst­stän­dig und mein eige­nen Chef.

Warum schreibe ich das hier werden sie sich fragen ?

Das ist ganz einfach.

Ich möchte Ihnen (Jungend­li­che, wie Eltern und Groß­el­tern) mit meinem Weg zeigen, das es auch heute möglich ist, ohne Abitur, Studium und einem Noten­durch­schnitt unter 2 möglich ist Erfolg zu haben, etwas aufzu­bauen, Arbeits­plätze zu schaf­fen und zu erhal­ten und sein leben frei zu gestal­ten.

Aber fangen wir mal vorne an.

Ich schreibe den Arti­kel, weil wir für das kommende Ausbil­dungs­jahr einen Ausbil­dungs­platz für eine oder einen Jungen Menschen zu verge­ben haben.

Im Hand­werk.

Im Beruf des Tisch­ler / Schrei­ner.

Hand­werk – was ist das heute ?

Ich will Ihnen nun nicht aufzei­gen, das Hand­werk heute ein hoch­kom­ple­xes Arbei­ten ist. Das können sie an jeder ecke lesen und das wissen sie sicher.

Ich frage lieber, was wäre die Welt ohne Hand­werk ?

Und vor allem wie wird es in Zukunft ???

Sehen sie doch einfach mal 10 Jahre weiter.

Die Ausbil­dungs­zah­len im Hand­werk gehen immer weiter zurück !

Dies könnte heißen, das in 10 oder 15 Jahren hoch­stu­dierte 40 jährige Akade­mi­ker Schwie­rig­kei­ten haben einen Arbeits­platz zu finden und bei einer Leis­tung, egal ob Repa­ra­tur oder indi­vi­du­elle Neuan­schaf­fung an Ihrem Eigen­heim oder Miet­ob­jekt eine Ewig­keit auf einen 70 jähri­gen (oder noch älte­ren) Hand­wer­ker warten, der es ihnen ausfüh­ren kann.

Sie müssen nur die Augen öffnen und sie werden erken­nen, das die Vorher­sage mehr als wahr­schein­lich ist.

Hand­werk hat golde­nen Boden. Ich denke, dieser Satz war noch nie aktu­el­ler als heute.

Ich spre­chen hier für das gesamte Hand­werk.

Jeder der sein Hand­werk versteht wird in Zukunft mit Kuss­hand von Unter­neh­men empfan­gen und wird keine Probleme haben, seinen Lebens­un­ter­halt sicher zu verdie­nen.

Das müssen junge Menschen einfach WISSEN !!!

Aus diesem Grund bilden wir aus!

Wir möch­ten in Zukunft Mitar­bei­ter haben, die Ihr Hand­werk verste­hen.

Für mich gibt es nichts schlim­me­res, als das eine Leis­tung halb­her­zig, unsach­ge­mäß und nicht nach den aner­kann­ten Regeln eines jeden Hand­werks ausge­führt wird.

Menschen die meinen alles zu können – den weg über einen Haus­meis­ter­ser­vice suchen um Arbeit zu haben – also von Rasen­mä­hen über das verput­zen einer Wand bis hin zur Elek­tro­instala­tion, flie­sen legen, Fens­ter montie­ren und wahr­schein­lich auch noch die Kinder erzie­hen. Ich sage es an dieser Stelle recht deut­lich. Mit solchen „Fach­män­nern“ kann ich nicht gut umge­hen.

Zu jeder Tätig­keit gehört eine Menge Hinter­grund­wis­sen und eine fundierte Ausbil­dung.

Und für nieman­den als Endkun­den gibt es etwas schlim­me­res, als sein Geld für etwas auszu­ge­ben, was nicht dem entspricht was es sein könnte!!!

Ich habe mit meinen Mitar­bei­tern in den Jahren meiner Unter­neh­men­ge­schichte schon eini­ges erlebt.

Wir sind stolz darauf, das wir lang­fris­tige Arbeits­ver­hält­nisse pfle­gen und solide Arbeit leis­ten.

Und dies auch im Bereich unsere Ausbil­dung von jungen Tischer und Schrei­ner.

2 beson­dere Leis­tun­gen von jungen erfolg­rei­chen Hand­wer­ker die Ihre Ausbil­dung in unse­rem Betrieb absol­viert haben, zeigen wir auf unse­rer Inter­net­seite :

So war es 2012 Julian Groß, der in seinem Jahr­gang das beste Prüfungs­er­geb­nisse errei­chen konnte. Mitt­ler­weile hat er die Meis­ter­schule erfolg­reich absol­viert und ist in einer leite­ten Stelle in unse­rem Unter­neh­men nicht mehr weg zu denken.

Siehe Link

2016 hat unser Auszu­bil­der Giacomo Micheli den Leis­tungs­wett­be­werb im Tisch­ler­hand­werk gewon­nen. An diesem Wett­be­werb nehmen die besten prüfungs­teil­neh­mer teil. Durch seinen Erfolg quali­fi­zierte er sich für die deut­schen Meis­ter­schaf­ten im Tisch­ler­hand­werd

Siehe Link

Auch er besucht zur Zeit die Meis­ter­schule und wird aller Voraus­sicht nach im Sommer zu uns zurück kommen und sein tägli­ches Tuen mit einer sehr inter­es­san­ten Aufgabe erfül­len.

Ich würde mich freuen, wenn sie meiner Meinung zustim­men würden ?

Unsere Gesell­schaft braucht neben einer top ausge­bil­de­ten Wissen­elite ein Funda­ment an Menschen, die die soge­nannte Mittel­schicht bilden. In dieser Mittel­schicht sehe ich in Zukunft Hand­wer­ker, die Ihr Hand­werk verste­hen !!!

Darum bilden wir aus.

Wer Inter­esse gefun­den hat am Beruf des Tisch­ler und Schrei­ner ist mit seiner Bewer­bung bei uns herz­lich will­kom­men.

Gerne kann unsere Inter­net­seite die Viel­sei­tig­keit unse­res Hand­werks aufzei­gen.

Ich darf aber auch Mut für jeder andere Gewerk machen. Nichts ist viel­sei­ti­ger wie das Hand­werk und nirgends in der Wirt­schaft gibt es bessere Entwick­lungs­chan­cen.

Davon bin ich über­zeugt !!!

Ihr Thomas Bauer

P.S.

Auf unse­rer Ausbil­dungs­eite könnt Ihr Euch in ein „Spezial Kontakt­for­mu­lar“ eintra­gen.

Ihr bekommt kurz­fris­tig eine Email was zu einer erfolg­rei­chen Bewer­bung bei uns im Betrieb gebraucht wird !